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PINwand N° 204

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine Nello und

Erlesene Weine Nello und sein Enkel Francesco verkosten voller Stolz ihre authentischen, urtraditionellen Weine Azienda Agricola Nello Baricci – Montalcino Burgundische Noblesse in erfrischend spröder Verpackung, Montalcino ungekünstelt, Wein und Landschaft von großem Reiz und herber Schönheit 2007 ist vielleicht der größte Jahrgang aller Zeiten in Montalcino – Mit der Höchstbewertung von 5 Sternen durch die Kommission des Consorzio del Vino Brunello di Montalcino geadelt! MERUM wertet im großen Brunello-Test Baricci als einen der drei besten Weine unter 170 degustierten und teilweise dramatisch teureren Prestigewächsen! Laue Abende in der Toskana verführen zum Träumen: Bei Vollmond tauchen die Hügel in ein bleiches Märchenlicht und Dörfer, einsame Gehöfte und Zypressen zeichnen sich wie Scherenschnitte in die Nacht. Die Toskana kann man riechen in diesen Nächten: den schweren Duft des steinigen Bodens, den erdigen Morgendunst ihrer Wälder. Im Frühling das betörende Parfum aus Gärten und Olivenhainen, den wilden Lorbeer und die Süße der Akazienblüten. Den berauschenden Geruch des Herbstes, wenn die Traubenernte begonnen hat. Und schließlich den Wein, die Seele der Toskana. Es ist die süchtig machende Gesamtheit all der betörenden Sinneseindrücke, die Harmonie aller Einzelteilchen, welche den einzigartigen Charakter dieser großen Kulturlandschaft prägt. Gänsehautatmosphäre, unvergesslich in Hirn und Herz eingebrannt. Und dann diese magischen Momente bei mir zu Hause: Immer wieder, wenn ich einen ganz bestimmten Wein öffne, der mir nie aus dem Sinn zu gehen scheint, seit ich ihn vor vielen Jahren das erste Mal getrunken habe, zunächst nur verzückt an ihm rieche und ihn danach wohlig auf der Zunge verspüre, sehe ich vor meinem geistigen Auge das traumhafte Städtchen Montalcino in der milden Abendsonne weithin sichtbar auf seinem in fahles Licht getauchten Berghügel leuchten. Welch zutiefst emotionale sentimentale Erinnerung! Und werte Kunden: Ist es nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Wein uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt? Warum nur, um alles in der Welt, präsentieren sich dann so viele Brunelli heutzutage als (durchaus hochwertige, aber dennoch höchst) austauschbare Kopien eines internationalen Weinstils, der in Barrique-Langeweile zu ersticken droht? Nur allzu viele, bis vor wenigen Jahren noch urtraditionell arbeitende Brunello-Winzer finden heuer mehr Geschmack an Röstaromen, die vom Brennen des Fasses stammen, und an Holztanninen, während gleichzeitig die kundige Kundschaft zunehmend ihre Barrique-Abneigung unüberhörbar in Kaufverweigerung äußert und sich begeistert den wenigen noch verbliebenen traditionellen Winzern und ihren authentischen Weinen zuwendet. Ich jedenfalls fühle mich in guter Gesellschaft mit diesen echten Weinliebhabern und Toskana-Freaks, die das „altmodische“ Bedürfnis nach typischen, von jeglichen Fremdaromen verschonten, dafür trinkanimierenden und so himmlisch nach Heimat duftenden Terroir-Weinen verspüren. Der einfach nach Montalcino schmeckt. Und nach nichts anderem! Und mein Fernweh nach dieser Perle der Toskana wird erheblich getrübt, wenn der zu Hause verkostete Brunello eben nichts mehr mit Brunello, mit Ursprung und sinnlicher toskanischer Lebensfreude zu tun hat. Dafür gibt es jedoch überhaupt keinen einleuchtenden Grund, denn die besten Parzellen des Anbaugebietes von Montalcino verfügen über ein phantastisches Terroirpotential. „Der Sangiovese ergibt dort authentische Weine, die tatsächlich unvergleichlich sind und 20

Erlesene Weine dem Brunello den Ruf eines der großen Weine der Welt eingetragen haben. Wenn nun Produzenten solch großer Lagen ihre Weine mit moderner Önologie so verfremden, dass man beim besten Willen nicht mehr auf ihre Herkunft schließen kann, dann ist das ein Kulturfrevel. Diese Verfremdung des Weins ist umso dümmer, als Weine aus Spitzenlagen dadurch nicht mehr von Weinen aus den heißen Plantagen im Süden des Hügels zu unterscheiden sind. Es soll mir mal einer erklären, warum ein Brunello, der gleich schmeckt wie eine Maremma-Cuvée oder ein Wein aus den Abruzzen oder aus Kampanien, seinen Preis wert sein soll!“ So das zornige, aber meinen geschmacklichen Vorlieben nach absolut zutreffende Urteil von Andreas März, streitbarer Chefredakteur von MERUM, einer unbedingt empfehlenswerten Zeitschrift, die sich vehement für unmanipulierte Olivenöle und authentische Weine Italiens engagiert. Und was für ein unverfälschter Stil zeichnet unseren urtraditionellen Brunello von Nello Baricci aus! Ganz anders als die nur allzu vielen barocken Konzentrationsmonster „schleicht“ sich dieser Wein eher leise in alle Sinne und betört durch burgundische Finesse und Eleganz. Auch im Mund setzt sich diese feine Klarheit des Weines betörend fort und bleibt noch minutenlang am Gaumen haften, wenn das Glas schon lange geleert ist. Die mit einem phantastischen Entwicklungspotential ausgestatteten Brunelli von Baricci sind große, unverwechselbare Sangiovese-Unikate. Es sind ungemein ausdrucksstarke Weine, die durch feinste Frucht, kraftvolle Klarheit, betörende Eleganz und ein langes Finale dem Ruhm des großen Brunello gerecht werden. Ein „Muss“ für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr schätzen als vorlautes Krachen im Glase oder Holzorgien für Bibermäuler. Ein urtraditioneller Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Brunello-Authentizität! Werte Kunden: Der Brunello von Baricci verkörpert genau die Stilistik eines Weines aus Montepulciano, den Liebhaber unverwechslebarer, authentisch-traditioneller Weinstile immer wieder mit Herzblut genießen. Ein Herzblut-Heimatwein mit Seele, unkopierbar auf der Welt, eines der immer seltener werdenden großen Weinoriginale. Genauso empfindet übrigens Andreas März, der die Baricci-Weine, die im Übrigen sowohl preislich wie qualitativ gesehen die meisten Prestige-Barrique-Brunelli als völlig überteuert demaskieren, auf dem Gut verkostet, danach höchst bewertet und kommentiert hat: „Toll finde ich unter anderem, dass der heutige Brunello von Baricci genauso schmeckt wie seine Brunello der frühen 80er Jahre, die mich vor 20 Jahren wiederholt nach Montalcino pilgern ließen. Gäbe es doch mehr Baricci in Italien! Nur sehr wenige italienische Winzer können sich leider damit brüsten, ihrem Stil seit 20 Jahren treu geblieben zu sein“. Andreas März hat so Recht: Törichte Moden kommen und gehen, echte, originäre Qualität ist zeitlos groß und einzigartig! Wohl bekomm’s! 640110 Rosso di Montalcino 2010 14% Vol. 22,00 €/l 16,50 € Welch wunderbares Schnäppchen aus einem neuen Traumjahrgang der Toskana! Der kongeniale Nachfolger unseres Bestsellers, der zum schönsten Rosso des Jahrgangs gekürt wurde! Alle Trauben, welche den herausragenden Rosso aus Montalcino bilden, wachsen ausschließlich auf großem Brunello-Terroir, nämlich auf der einzigen Cru Lage der Appellation, in Montosoli, eines im nördlichen Teil des Anbaugebiets sich befindlichen, mit einem einzigartigen Mikroklima gesegneten Stückchens Erde. Kein Wunder, dass dieser Rosso die Qualität hat, wie bei vielen anderen Produzenten der Prestige-Brunello! Welch betörende Nase, feinduftig und transparent, geschmeidig und erfrischend mineralisch zugleich: Ein verzaubernder, ein fröhlicher Wein, der Leben atmet und Emotionen auslöst, weil er so rein und authentisch, so unverfälscht riecht und schmeckt, dass jedem Brunello- Liebhaber das Herz aufgeht, wenn er ihn im Glas hat. Denn die Qualität dieses fabelhaften Rosso hält bereits locker mit derjenigen vieler hochpreisiger Brunelli mit! Das ist die echte Toskana, das ist ein authentischer Montalcino, das ist ein nobler Seelentröster von entwaffnender Natürlichkeit und Ausstrahlung. Der Rosso 2010 von Baricci ist derart lecker und traumhaft frisch im Glase, dass er zu verdunsten scheint, so schnell sind stets die Gläser geleert! Betörend komplex in der Nase mit Anklängen an pralle, reife Schwarzkirschen, Montalcino: Gänsehautatmosphäre morgens wie abends © Karl-Heinz Bitter © Karl-Heinz Bitter 21

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