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PINwand N° 198

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine Ruß-,

Erlesene Weine Ruß-, Holz- und Röstaromen zu würzen. Aber was tun die privilegierteren Langa-Winzer? Sie ahmen jene nach, die sie beneiden! Zum Glück tun’s nicht alle. Aber neben begeisternden Weinen haben wir jede Menge Barolo gefunden, die genauso schmecken wie irgendwelche Weine aus irgendwelchem weinkulturellen Niemandsland. Doch eine stabile Gruppe von Winzern erzeugt Barolo, die einfach toll sind! Es sind klassische Weine, trinkige, charaktervolle, fruchttiefe Vollblut-Nebbiolo, Weine, die Lust auf einen baldigen Besuch in Treiso, Verduno, Barolo, Barbaresco oder Monforte machen.” Gut gebrüllt, Andreas März. Wir beide bevorzugen offensichtlich Baroli, die mein Fernweh nach dem Piemont schüren, die Sehnsucht, in der milden Abendsonne auf die in fahles Licht getauchten Berghügel blicken zu dürfen und dramatisch schöne Sonnenuntergänge zu erleben vor dem Hintergrund schneebedeckter, majestätischer Alpenwipfel. Und einen solch traditionellen Barolo möchte ich Ihnen hiermit wärmstens anempfehlen. 604907 Barolo „Monvigliero”, rosso 2007 14,5% Vol. 45,20 €/l 33,90 € Nach all meinen Trinkerfahrungen mit großen piemontesischen Weinen finden wir hier den ungewöhnlichsten und einen der allerFEINSTEN aller Baroli, gewachsen auf fabelhaften Sandböden (vergleichbar dem legendären Terroir von Rayas in Châteauneuf-du-Pape) mit hohen Kalkanteilen im Untergrund. Doch es ist nicht nur dieser großartige Boden einer der mythischen und von Kennern höchst eingeschätzten Lagen des Piemonts, der diesen stilistisch einzigartigen Wein prägt, sondern auch seine Vinifizierung: Wie in den guten alten Zeiten werden die Trauben für diesen magischen Wein noch ausschließlich mit den Füßen gekeltert! Niemand sonst im Piemont führt diese alte Methode heute noch fort. Daher welch mutige und weise Entscheidung des jungen genialen Fabio Alessandria! Sie bedeutet für die Praxis, dass die Beeren nicht entrappt werden (also nicht ihrer Stiele beraubt werden, eine Vorgehensweise, wie sie beispielsweise auch auf der Domaine Romanée Conti gepflegt wird) und so ihre ganze komplexe Frucht und Frische bewahren können und durch das vorsichtige, ja, fast zärtliche Treten der ganzen Trauben mit ihren Schalen und Kämmen mit den Füßen (ein hartes Draufstampfen ist dabei gar nicht möglich, da würden die Fußsohlen von den harten Traubenstengeln viel zu sehr schmerzen) werden nur die allerfeinsten, weichen Tannine, ohne jegliche Bitterstoffe, extrahiert. Das Resultat: Ein unverwechselbarer Stil zeichnet diesen urtraditionellen Barolo aus! Ganz anders als die vielen Konzentrationsmonster „schleicht” sich dieses Kätzchen auf leisen Pfoten in alle Sinne und verführt durch eine fabelhaft hedonistische Frucht (kleine rote Früchte, v.a. Himbeeren), betörende florale Noten von Rosen und Veilchen, sinnlicher Moschus und eine burgundische Finesse und Eleganz. Auch im Mund setzt sich diese feine Klarheit des Weines höchst animierend fort und bleibt noch minutenlang am Gaumen haften, wenn das Glas schon lange geleert ist. Und welch Feinheit der Tannine, welch messerscharfe Mineralität! Dieses extrem langlebige, unverwechselbare Nebbiolo-Unikat ist mit keinem anderen Barolo vergleichbar, es erinnert, je nach Entwicklungsstadium, Kenner der großen Weine der Welt an die legendären, um ein Vielfaches teureren Gewächse von Rayas, wie sie in den 80er und 90er Jahren einmal geschmeckt haben oder an extrem feinsinnige Musigny! Aber nur wegen der einzigartigen Feinheit und Delikatesse der Frucht, der schwebenden Transparenz sowie der seidenen, butterweichen Tannine. Geschmacklich haben wir hier nicht das Burgund, sondern die Seele des Piemonts im Glas! Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr schätzen als vorlautes Krachen im Glase oder Holzorgien für Bibermäuler. Ein urtraditioneller Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Barolo-Authentizität! Wieder einmal: Mein persönlicher „coup de coeur” des Jahres für italienischen Wein, wahrlich eine Herzensangelegenheit! Zu genießen ab sofort (am zweiten Abend vermag er Sie bereits in den Weinhimmel zu entführen), Höhepunkt 2014 bis 2025+. © Werner Richner 20

Erlesene Weine Rioja: Spaniens traditionsreichste Weinbauregion - Alvaro Palacios: Revolutionär, Winzerikone und Idol einer ganzen Generation! SPANIEN ALVARO PALACIOS Spaniens Winzerlegende vinifiziert mit dem Kultstoff L’Ermita in 2010 einen 100 Punkte-Wein und verzaubert die Weinliebhaber mit einem Alltagsgewächs deluxe! Der große Schriftsteller Alberto Moravia sagte: „Wenn die Passion fehlt, fehlt alles. Ohne Leidenschaft ist nichts zu erreichen.” Alvaro Palacios hat den Gipfel der Weinwelt erklommen. Denn ER ist Leidenschaft pur. Es gibt wenige Menschen, die einen mit ihrem Charisma derartig in ihren Bann zu schlagen vermögen: Seiner vibrierenden Energie, seinem Esprit, seiner Ausstrahlung und seiner offenen Herzlichkeit kann sich niemand entziehen. Alvaro Palacios zählt zu den bedeutendsten Winzern der Welt, ist in Spanien zu der Ikone eines ganzen Landes aufgestiegen und hat mit dem L’Ermita einen der mythischen Kultweine der Welt geschaffen. Er gilt als Wiederentdecker und Retter vergessen geglaubter Weinbauregionen und historischer Weingärten mit bis zu 100 Jahre alten Rebstöcken und schwärmt für autochthone Rebsorten wie Mencía im Bierzo und Garnacha im Priorat. Und es war schon ein bewegender Nachmittag an einem warmen, strahlend schönen Maientag diesen Jahres, als Ralf Zimmermann, meine Wenigkeit, Klaus-Peter Keller und seine Frau Julia (Beide begleiten mich, wann immer es ihre knappe Freizeit erlaubt, zu den großen Winzerpersönlichkeiten Europas: Wenn Klaus-Peter schon nicht in seinen eigenen Weinbergen steht, dann treibt ihn sein Instinkt in die legendären Lagen Frankreichs, Italiens oder eben Spaniens) mit Alvaro eine der dramatischsten Weinbauregionen der Welt, SEIN Priorat, erkundeten: Hier, in einem dramatisch schönen Reben-Amphitheater, das sich zu einem gigantischen Bergrücken hin öffnet, war geradezu körperlich spürbar, wie innig die Beziehung von Spaniens Winzeridol ist zu seinem mythischen Terroir und seinen Reben. Alvaro verschmilzt geradezu mit der Natur, scheint eins zu werden mit seinen Rebpersönlichkeiten. Liebevoll kümmerte er sich um seine alten Stöcke, richtete hier das Blattwerk, schichtete dort am Fuß eines uralten Stockes behutsam Felsmaterial auf, um ihn zu schützen und verlor sich mit Klaus-Peter in langen fachlichen, aber auch sehr emotional geführten Gesprächen: Zwei der größten Weinmacher der Welt haben sich gefunden und auf Anhieb verstanden! Und sie hatten sich so viel zu erzählen. Alvaro berichtete von seinen Lehr- und Wanderjahren in Frankreich, von wo er Ende der 1980er Jahre viele neue Ideen für seine Arbeit nach Spanien mitgebracht hatte: Den Gedanken der kompromisslosen Qualität, die Achtung vor bewahrenswerten, lang gelebten Traditionen, damit konsequent betrieben die Hinwendung zur biodynamischen Land wirtschaft („Nur ein natürlicher, von Chemie unverseuchter Boden und ein gesunder, vitaler Rebstock bringen die Lage und die Aromen des Weingartens klar und rein zum Ausdruck”) und eine intensive Handarbeit im Weingarten, das Pflügen der Böden mit Pferden und Mulis und seine schon seit seiner Kindheit, er war Winzerkind in 5ter Generation, tief angelegte Liebe zu Reben und Böden. Daraus ergibt sich seine Vision, höchst authentische, charaktervolle Weine so weit als möglich aus alten Rebstöcken mit tiefen Wurzeln zur Mineraliengewinnung zu vinifizieren, extreme Ertragsbeschränkungen pro Hektar einzuführen und die Rotweinvergärung in großen Holzbottichen vorzunehmen sowie den Einsatz des Barriques nur als Medium einer sensiblen Reifung zu begreifen: „Alles Wertvolle kommt aus dem Weingarten. Das Beste, das wir im Keller erreichen können, ist, die betörende Frucht und die Klaus-Peter und Alvaro: Zwei sympathische Weltstars, EINE Leidenschaft! 21

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